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Verantwortung

Diversity

Wie das weltoffene Berlin steht auch Vivantes für Toleranz und Fairness. Chancengleichheit und der aktive Einsatz gegen jede Form von Diskriminierung haben einen hohen Stellenwert in unserem Gesundheitsnetzwerk.

Gleichberechtigung der Geschlechter bei Vivantes

Die Gleichstellung der Geschlechter bei Vivantes ist ein erklärtes Ziel des Unternehmens: Es strebt eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in Führungspositionen an, ob im Aufsichtsrat oder in den Kliniken. Dafür setzen wir Maßnahmen wie einen "Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache", ein Mentoring-Programm für Ärztinnen und einen Frauenförderplan ein. Jährlich findet auch eine Gleichstellungskonferenz statt, in der das Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen geprüft wird.

Die Karriere der Beschäftigten von Vivantes wird unabhängig vom Geschlecht gefördert. Und auch in Führungspositionen wird eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle und Väterurlaub ermöglicht. Die Personalpolitik von Vivantes orientiert sich  stark an den Lebensphasen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Charta der Gleichstellung

Im September 2018 hat Vivantes die "Charta der Gleichstellung" unterzeichnet.

Diese Charta und die dazugehörige Kampagne "Gleichstellung gewinnt. Kulturwandel in Unternehmen" wurden von der Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat (seit 2019 Dilek Kalayci), in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Berlin sowie der Handwerkskammer Berlin ins Leben gerufen.

Sie unterstreicht die Bedeutung eines Kulturwandels für mehr Gleichstellung und, in der Folge, auch größere unternehmerische Erfolge.

Diversity ist mehr als Geschlechtergerechtigkeit

Im Berliner Gesundheitsnetzwerk Vivantes arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 124 unterschiedliche Nationen – eine Vielfalt, die unser Unternehmen bereichert. Doch weil Vielfalt viel mehr bedeutet, hat Vivantes 2010 die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. 

Damit verpflichtet sich Vivantes zur Schaffung eines Arbeitsumfeldes, in dem alle Menschen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Interne Gremien wie Frauenvertretung, Schwerbehinderten-Vertretung und Jugend- & Auszubildenden-Vertretung treten als Ansprechpartner auf und initiieren auch eigene Projekte im Unternehmen. Vivantes engagiert sich auch für eine verbesserte Berufsausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder informiert Geflüchtete zu einer Karriere in der Pflege. 

Vivantes unterschreibt Deklaration #positivarbeiten

Im Juni 2019 gehörte Vivantes zu den Erstunterzeichnenden der durch die Deutsche Aidshilfe initiierten Deklaration "Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben". Deutschlands größtes kommunales Krankenhausunternehmen bekennt sich damit zur Umsetzung konkreter Schritte, um Vorurteilen und Stigmatisierung aktiv entgegenzutreten.

Noch immer erleben HIV-positive Menschen in Deutschland teils Ausgrenzung und Diskriminierung im Arbeitsleben oder begegnen dem falschen Vorurteil, häufiger krank und weniger leistungsfähig zu sein. Mit der Unterzeichnung der Erklärung unter dem Namen #positivarbeiten verpflichtet sich Vivantes, ein offenes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Bestandteil der Deklaration ist unter anderem, geschulte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für von Diskriminierung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu benennen sowie Führungskräften, Personalverantwortlichen und dem Betriebsrat aktuelle Kenntnisse über das Leben mit HIV zu vermitteln.

Vivantes gewinnt den Berliner Inklusionspreis 2019

Am 11. November wurde Vivantes bei einer Preisverleihung im Wappensaal des Roten Rathauses in der Kategorie „Großunternehmen“ für sein Arbeitgeber-Engagement für schwerbehinderte Beschäftigte ausgezeichnet.

Ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement, zahlreiche Betriebsvereinbarungen sowie ganz konkrete Hilfsmittel in Form von höhenverstellbaren Schreibtischen oder Stehhilfen: Rund acht Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Vivantes sind schwerbehindert und sollen an ihrem Arbeitsplatz bestmöglich unterstützt werden. Für diesen Einsatz wurde Vivantes jetzt von Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und Franz Allert, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der Berliner Inklusionspreis 2019 in der Kategorie Großunternehmen verliehen.

Die Vivantes Schwerbehindertenvertretung und die Personalleitungsteams begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Handicap, damit diese erfolgreich am Arbeitsleben teilhaben können. Im Vordergrund steht dabei eine persönliche und bedarfsgerechte Beratung.

Christa Zwilling, Mitglied der Vivantes Schwerbehindertenvertretung: „Die Verleihung des Berliner Inklusionspreises 2019 ist für uns als Schwerbehindertenvertretung eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit -  und zugleich Ansporn, auch künftig jederzeit für die Interessen unserer schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen einzustehen und diese umfassend und persönlich zu unterstützen.“

Vivantes ist vielfältig